E-Nutzfahrzeuge: Fahrzeugklassen und Anspruch
Wie N1, N2, N3 und M3 eingeordnet werden – und wer den Anspruch hat
Veröffentlicht am von THG Quotenportal Team · Aktualisiert am
Welche Fahrzeugklasse Ihr elektrisches Nutzfahrzeug hat, wo sie im Fahrzeugschein steht und wer daraus anspruchsberechtigt wird.
Fahrzeugklassen bei elektrischen Nutzfahrzeugen
Nicht nur der private Stromer zählt: Auch elektrische Nutzfahrzeuge, Lieferwagen und Transporter sind voll für die THG-Quote berechtigt. Wie viel dabei herauskommt, hängt allerdings nicht von Marke, Modell oder Nutzungsart ab, sondern allein von der Fahrzeugklasse in der Zulassungsbescheinigung Teil I. Dieser Artikel erklärt, wie diese Einteilung funktioniert und wer daraus anspruchsberechtigt wird.
Die aktuellen Beträge je Klasse finden Sie auf unserer Übersicht zur Prämie für E-Transporter.
E-Nutzfahrzeuge & THG-Quote: Die Basics
Ob Kleinlieferwagen, mittelgroßer Transporter oder schwerer E-LKW: Jedes rein elektrische Nutzfahrzeug ist automatisch berechtigt.
Höhere Prämie
Durch höhere CO₂-Einsparung
Gewerblich nutzbar
Auch als Firmenfahrzeug
Flotten-Vorteile
Mehrere Fahrzeuge = mehr Prämie
Berechtigte E-Nutzfahrzeug-Kategorien
1. Kleintransporter (N1-Klasse)
Typische Fahrzeuge:
- Mercedes eSprinter
- VW e-Crafter
- Ford E-Transit
- Renault Kangoo Z.E.
- Nissan e-NV200
Eigenschaften:
- • Zulässiges Gesamtgewicht bis 3,5t
- • City- und Verteilerverkehr
- • Auch als Leasingfahrzeug berechtigt
2. Mittlere Transporter (N2-Klasse)
Typische Fahrzeuge:
- Mercedes eActros
- Volvo FL Electric
- MAN eTGM
- Iveco eDaily
Eigenschaften:
- • Zulässiges Gesamtgewicht 3,5-12t
- • Regionale und überregionale Transporte
- • Ideal für mittelständische Unternehmen
3. Schwere E-LKW (N3-Klasse)
Typische Fahrzeuge:
- Tesla Semi
- Mercedes eActros LongHaul
- Volvo FH Electric
- DAF CF Electric
Eigenschaften:
- • Zulässiges Gesamtgewicht über 12t
- • Fernverkehr und Schwerlast
- • Zukunftstechnologie für Logistik
Häufige Fragen zu E-Nutzfahrzeugen
Erhalten E-Nutzfahrzeuge eine höhere THG-Prämie als Pkws?
In aller Regel ja. E-Nutzfahrzeuge (z. B. Transporter/Leicht-Lkw) bringen meist eine höhere THG-Prämie als reine E-Pkw. Der Grund: Für die verschiedenen Fahrzeugklassen werden unterschiedliche pauschale Stromverbräuche und damit unterschiedliche THG-Mengen angesetzt. Beim Verkauf der THG-Quote schlägt sich das in höheren Erlösen nieder, als sie ein normaler E-Pkw erzielt.
Kann ich als Leasing-Nehmer die THG-Quote für meinen E-Transporter beantragen?
Das hängt von Ihrem Leasingvertrag ab. Grundsätzlich ist der Fahrzeughalter im Fahrzeugschein berechtigt. Prüfen Sie die vertraglichen Regelungen oder fragen Sie Ihren Leasinggeber direkt.
Wie werden THG-Prämien für E-Nutzfahrzeuge steuerlich behandelt?
THG-Prämien für gewerblich genutzte E-Nutzfahrzeuge sind Betriebseinnahmen und müssen versteuert werden. Die steuerliche Behandlung hängt von der Rechtsform Ihres Unternehmens ab.
Gibt es Besonderheiten bei E-Bussen oder schweren E-LKW?
Ja, und zwar deutliche. E-Busse und schwere E-LKW liegen bei der THG-Prämie meist klar über normalen Elektro-Pkw. Für diese Fahrzeugklassen werden nämlich wesentlich größere pauschale Stromverbräuche angesetzt. Das ergibt höhere anrechenbare THG-Mengen - und damit am Ende höhere Auszahlungssummen.
E-Nutzfahrzeuge: THG-Prämie nutzen!
Sichern Sie sich jetzt Ihre THG-Prämie für 2026 in nur 2 Minuten und freuen Sie sich über attraktive Auszahlungsbeträge.